Glucaneo®

natürlicher Inhaltsstoff mit Geschichte

Unterstützender Mechanismus und ausschlaggebender pilztypischer 1,3/1,6 Beta-D-Glucan Komplex

Von traditionellem Wissen fasziniert, hat die Amadou GmbH mit neuesten wissenschaftlichen Untersuchungsmethoden den Mechanismus des Zunderschwamms entschlüsselt und die ausschlaggebenden Inhaltsstoffe identifiziert.

spezielle biotechnologische Extraktions-Verfahren

Da einfache Zunderschwamm-Extrakte nicht die gewünschte Standardisierbarkeit erzielen, wurden spezielle biotechnologische Extraktions-Verfahren entwickelt. Hierdurch konnte ein optimierter und hochkonzentrierter natürlicher Inhaltsstoff gewonnen werden:

Glucaneo®, das sich durch besondere hautpflegende Eigenschaften auszeichnet.

Die eindrucksvollen Wirkungen von wurden in wissenschaftlichen Studien mehrfach bestätigt. Glucaneo® eignet sich deshalb hervorragend für spezielle Erfordernisse der medizinischen Kosmetik und stellt den zentralen Bestandteil unserer AMADOU Produktreihe dar.

Weiterverarbeitung

Zusammen mit weiteren natürlichen Rohstoffen wie Sheabutter, Nachtkerzenöl und Aloe Vera werden sie jeweils zu unterschiedlichen, speziell entwickelten Cremes, Salben und Lotionen verarbeitet.

Der Zunderschwamm

ein ganz spezieller Helfer für Ihre Gesundheit

Querschnitt Fomes fomentarius Ursprung des natürlichen Inhaltsstoffes Glucaneo®

Der Zunderschwamm (lat. fomes fomentarius), auch als Amadou bezeichnet, ist ein Baumpilz, der in weiten Teilen der Welt heimisch ist; in Europa wächst er überwiegend an Birken und Buchen. Das Pilzgeflecht des Zunderschwamms durchdringt den Baum und zersetzt diesen von innen. Für das Ökosystem Wald ist dies ein überlebenswichtiger Prozess, da der Zunderschwamm in erster Linie absterbende, aber auch geschwächte Bäume zersetzt. Dadurch wird Platz für neue Bäume geschaffen und die im Holz enthaltenen Nährstoffe gelangen wieder in den Boden.

Der Zunderschwamm, ein an Laubbäumen wachsender Baumpilz, wurde seit der Antike bei Wunden eingesetzt. Nachweislich verwendet hatte der Vater der modernen Medizin, Hippokrates von Kos, den Zunderschwamm bereits vor ca. 2.400 Jahren, indem er die äußeren Zunder Lappen und Pulver des Baumpilzes einzusetzen begann. Aufgrund dieser Anwendungen bekam der Zunderschwamm auch die Synonyme Wund- oder Chirurgenschwamm. Bis ins 20. Jahrhundert wurden Zunderschwamm Auflagen sog. Zunderlappen in Apotheken als Wundauflagen verkauft. In Lebensmitteln verwendete man Zunderschwamm als Pulver zum Einnehmen, als Teeaufguss oder als Zutat zu Spirituosen. Bekannt ist auch das sog. Fomitin, ein alkoholisches Extrakt aus fomes fomentarius, der in Apotheken als Tonikum bei Krämpfen der glatten Muskulatur erhältlich war.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts ist die Verfügbarkeit des natürlich wachsenden Zunderschwamms dramatisch zurückgegangen, da durch zunehmende Abholzung und anschließende Aufforstung mit schnell wachsenden Nadelbaum-Monokulturen seine Lebensgrundlage immer mehr entzogen wurde. Außerdem nahm die Verbreitung patentierbarer synthetischer Arzneimittel rasant zu – darunter auch Wundsalben, die ab dem 20. Jahrhundert haltbarer als zuvor waren. Insgesamt geriet der Zunderschwamm durch diese Entwicklungen nach und nach in Vergessenheit.

Den Namen Zunderschwamm verdankt der Pilz unseren Vorfahren, die schon vor 10.000 Jahren aus den äußeren Schichten sogenannten Zunder gewannen, mit dem sie Feuer entfachen konnten. Der bekannteste Zunderschwamm Fund ist sicherlich die Gletschmumie Ötzi, der Zunder aus Zunderschwamm bei sich hatte. Ötzi machte also nachweislich Feuer mit dem Zunder.

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