glucaneo® & Evoglucan®

Wirkstoffe mit Geschichte

Von traditionellem Heilwissen fasziniert, hat die Zunderschwamm Naturprodukte GmbH mit neusten wissenschaftlichen Untersuchungsmethoden den heilfördernden Wirkmechanismus des Zunderschwamms entschlüsselt und den ausschlaggebenden Wirkstoffkomplex identifiziert.

Da einfache Zunderschwamm-Extrakte nicht die gewünschte Wirkung erzielen, wurden spezielle biotechnologische Extraktions-Verfahren entwickelt. Hierdurch konnten optimierte und hochkonzentrierte natürliche Wirkstoffe gewonnen werden: Glucaneo®, das sich durch besondere wundheilende und antientzündliche Eigenschaften auszeichnet; und Evoglucan®, das eine besonders hohe antioxidative Kapazität hat sowie der Hautalterung durch Umwelteinflüsse entgegen wirkt. 

Die eindrucksvollen Wirkungen von Glucaneo® und Evoglucan® wurden in wissenschaftlichen Studien mehrfach bestätigt. Glucaneo® und Evoglucan® eignen sich jeweils für spezielle Erfordernisse der medizinischen Kosmetik und stellen den zentralen Bestandteil unserer AMADOU Produktreihe dar.

Zusammen mit weiteren natürlichen Rohstoffen wie Sheabutter, Nachtkerzenöl und Aloe Vera werden sie jeweils zu unterschiedlichen, speziell entwickelten Cremes, Salben und Lotionen verarbeitet.

Der Zunderschwamm –

ein ganz spezieller Helfer für Ihre Haut

Der Zunderschwamm, wissenschaftlich Fomes fomentarius, ist ein Baumpilz, der in weiten Teilen der Welt heimisch ist; in Europa wächst er überwiegend an Birken und Buchen. Das Pilzgeflecht des Zunderschwamms durchdringt den Baum und zersetzt diesen von innen. Für das Wald-Ökosystem ist dies ein überlebenswichtiger Prozess, da der Zunderschwamm in erster Linie absterbende, aber auch geschwächte Bäume zersetzt. Dadurch wird Platz für neue Bäume geschaffen und die im Holz enthaltenen Nährstoffe gelangen wieder in den Boden.

Aufgrund seiner heilenden Wirkungen wurde der Zunderschwamm, ein an Laubbäumen wachsender Baumpilz, seit der Antike bei Hautproblemen und Wunden eingesetzt. Entdeckt hatte diese Wirkung der Vater der modernen Medizin, Hippokrates von Kos, der vor ca. 2.400 Jahren die äußeren Lappen des Baumpilzes als Wundschwamm einzusetzen begann.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts ist die Verfügbarkeit des natürlich wachsenden Zunderschwamms dramatisch zurückgegangen, da durch zunehmende Abholzung und anschließende Aufforstung mit schnell wachsenden Nadelbaum-Monokulturen seine Lebensgrundlage immer mehr entzogen wurde. Außerdem nahm die Verbreitung patentierbarer synthetischer Arzneimittel rasant zu – darunter auch Wundsalben, die ab dem 20. Jahrhundert haltbarer als zuvor waren. Insgesamt geriet der Zunderschwamm durch diese Entwicklungen nach und nach in Vergessenheit.

Querschnitt Fomes fomentarius – Ursprung der natürlichen Wirkstoffe Glucaneo® und Evoglucan®

Den Namen Zunderschwamm verdankt der Pilz unseren Vorfahren, die schon vor 10.000 Jahren aus den äußeren Schichten sogenannten Zunder gewannen, mit dem sie Feuer entfachen konnten.