Zunderschwamm Ernte – Qualität, Nachhaltigkeit und Sicherheit von Anfang an!

Zunderschwamm Ernte – in Kooperation mit den Bayerischen Staatsforsten AöR und privaten Waldbesitzern

Die Zunderschwamm Naturprodukte GmbH hat in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten AöR und den Naturschutzbehörden ein weltweit einzigartiges Konzept für die Ernte und Nutzung des Zunderschwamms erarbeitet.

Die Richtlinien sind die weltweit ersten genau definierten Richtlinien zur nachhaltigen Nutzung des Zunderschwamms und gehen weit über die Anforderungen an Bio-Produkte weit hinaus. Geerntet wird ausschließlich in Nutzwäldern, die regulär forstwirtschaftlich genutzt werden.  Erntegebiete und Erntemengen werden vorher festgelegt und jeder Baum, an dem wir den Schatz vor unserer Haustür ernten, wird genau kartiert.

Achtsamkeit, Artenschutz, Vielfalt und Nachhaltigkeit

Die Zunderschwamm Naturprodukte GmbH unterwirft sich freiwillig diesen strengeren Richtlinien, sichert damit Artenvielfalt und Lebensräume und kann dadurch eine ökologisch nachhaltige Gewinnung der Zunderschwamm-Rohstoffe gewährleisten.

Monitoring und Rückverfolgbarkeit gewährleisten Sicherheit

Die Bayerischen Staatsforsten und private Waldeigentümer haben regionale Erntegebiete für uns ausgewiesen und extra Totholz als Substrat für den Erhalt und die Nachzucht des Zunderschwamms ausgelegt. Die Erntegebiete werden über GPS Technologie genau kartiert. Bilder der beernteten Bäume werden vor und nach der Ernte gemacht. Wir ernten jährlich maximal 50% der vorhandenen Fruchtkörper ab, und gewährleisten damit den Erhalt einer ausreichenden Menge an Fruchtkörpern im Wald, sowie ausreichendes Nachwachsen von Fruchtkörpern für eine nachhaltige Nutzung.

Naturschutzgebiete bleiben unberührt

Die Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH-Richtlinie, vom 21. Mai 1992, 92/43/EWG) und die Vogelschutzrichtlinie (vom 2. April 1979, 79/409/EWG). In diesen Richtlinen werden Arten und Lebensraumtypen genannt, welche besonders schützenswert sind und für die ein Schutzgebietsnetz aufgebaut werden soll.

FHH-Gebiete sollen unter dem Dach des „NATURA 2000 Projekts“ zu europaweit flächendeckenden Schutzzonen zum Erhalt der in Europa heimischen Tiere, Pflanzen und Pilze aufgebaut werden. Indem wir die speziell ausgewiesenen sog. FFH-Gebiete zum Schutz der Tiere, Pflanzen und Pilze nicht als Erntegebiete nutzen, gewährleisten wir den Erhalt der Schutzzonen und leisten einen Beitrag zu Biodiversität und Artenschutz.

Wir bedanken uns hiermit sehr herzlich bei den Bayerischen Staatsforsten für Ihr Engagement und die Unterstützung dieses weltweit einmaligen Projektes. Unser spezieller Dank gilt Herrn Fritz Maier, Geschäftsführer Bayerische Staatsforsten Forstbetrieb Nordhalben, und seiner Stellvertretung Herrn gerhard Müller, die als Fürsprecherer maßgeblich das Projekt förderten und die Weichen für die Kooperation legten. Mehr Informationen zu Ihrer Arbeit unter: http://www.baysf.de/de/ueber uns/standorte/forstbetriebe/nordhalben.html